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Sommer in Venthône
von HMK
stille
ist gewachsen
zwischen den felsen
steine sprechen
von
längst vergang'nen
zeiten
blätter rauschen
warme winde
wehen haare
weich ins blau
vogelstill
der weiße
flücht'ge
wolkenflug
hände fassen
in die leere
fühlen unsichtbar
die weltenarme
nehmen uns
den atem
atemloser tage
augen voller glut
und asche
leben lebt
in unsrer brust
nie gekannte himmel
senken sich
in münder einer zunge
süß der wein
ganz nah
am grünen fluß
trümmer
trägst du hoch
zu wolkennahen
schneebedeckten gipfeln
weit wirfst du
fort
des lebens last
sonnentrunken
fällst du
in weiche arme
kein kampf ist
mehr
in unsrer brust
lassen uns
vom wind
bewegen
tragen
neu erwacht
in uns
der
erde lust
HMK
geschrieben am 07.08.1996
Venthône (CH)
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