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Herbstimpressionen
von HMK
sonne
gülden
durch lichte
bäume
blätter gebrochen
von ast
und stab
gestern grün
noch
das gras
blütenbesät
steht der berg
jetzt
im schatten
die früchte
im keller
in roten
kisten
verwahrt
kinder tragen
müde vögel
zurück
in die wälder
ein buntspecht
liegt
tot
vor der
scheibe
des malers
der pinsel
malt
ein kreuz
und der winter
zieht ein
legt sich
auf granitene steine
und laub
stürme fegen
durch die
nächte
leerer räume
in der ferne
nur
stille
ganz dunkel
tritt der
winter
ins
zimmer
ein band
dort
ganz grün
geknüpft
an die wand
weht hinüber
zu
dir
legt ein
zärtliches
lächeln
um deinen mund
lichter wachsen
in augen
ganz
sanden
sterne fallen
vom himmel
legen zeichen
auf deine
stirn
die nicht
zerbrochen
damals
in kälte und eis
als der
winter
nicht
endete
menschen
von der eiszeit
sprachen
sich in
felle der tiere
hüllten
gnadenlos
die schlange lag im baum
wir aßen unbekümmert
die roten
äpfel
aus der tiefkühltruhe
gott selbst
ließ sie
nicht
verderben
die sonnenbrille
über den augen
wurde der
blick
klarer
für nur einen augenblick
sahen wir
die
sonnenfinsternis
als das licht
wieder schien
unerträglich hell
gingen wir
durch die schatten
hand in hand
zeichen
auf der stirn
HMK
geschrieben am 25.10.96
Neuenbürg
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